Ev. Kinderhaus Tannenkirch
Ev. Kinderhaus Tannenkirch

Ohne Eltern geht es nicht

 

 

Im Sommer laden wir die Eltern mit ihren Kindern zum

Erstgespräch  ein, damit wir uns gegenseitig kennenlernen. Danach entscheiden wir,

ob eine längere Eingewöhnungszeit nötig sein wird. Diese richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes.

Kinder zwischen 1 und 6 Jahren kommen am Anfang ihrer  mit einer ihrer engsten

Bezugspersonen (in der Regel Mutter oder Vater) und wir entscheiden gemeinsam mit den Eltern, ab wann  das Kind alleine in der Krippe bleiben kann. Die Eltern

teilen uns Gewohnheiten (z.B. Schlafgewohnheiten)

mit.

Unserer Erfahrung nach dauert die Eingewöhnungszeit ca. zwei Wochen.

 

Warum braucht es eine Eingewöhnung:              

  • langsame und schrittweise Integration in die Gruppe
  • kennen lernen der Bezugserzieherin
  • kennen lernen des Alltags im Kinderhaus
  • positive Erlebnisse erleichtern die Ablösung

 

Ziel:                            

  • Das Kind soll sich problemlos und ohne Trennungsängste von den Eltern lösen könnenund den Kindergartenals persönliche Bereicherung erfahren. Die Eltern erleben den Alltag der Einrichtung und fassen Vertrauen zu der Bezugserzieherin und unserem Haus.

 

Grundsätzlich gilt:  

  • Die Gestaltung und Dauer der Eingewöhnungszeit richtet sich individuell  nach der Persönlichkeit des Kindes.

Möglichkeiten der berufstätigen Eltern sind zu berücksichtigen.

 

Einstiegsphase:

  • Es wird mit den Eltern eine gemeinsame Zeit abgesprochen, zu der das  Kind in die Gruppe kommt. Diese sollte möglichst während der gesamten Eingewöhnungszeit, die gleiche Zeit sein.
  • 1. Tag: das Kind besucht ca. ½ bis 1 Std. mit einem Elternteil die Einrichtung
  • 2. Tag: das Kind kommt ca. 1 Std. – 1 1/2 Std., kurze Anwesenheit eines Elternteiles
  • 3. Tag:  die Anwesenheitszeit wird auf 1Std – 2 Std. erhöht, evtl. kurze  Anwesenheit eines Elternteiles
  • 4. Tag:  die Anwesenheitszeit wird auf 2- 3 Std. ausgedehnt, evtl. kurze Anwesenheit eines  Elternteiles
  • 5. Tag:   evtl. den ganzen Vormittag
  • Die Dauer der Anwesenheit des Kindes kann unterschiedlich sein. Sie gestaltet sich danach, wie sich das Kind auf die Erzieherin und das Gruppengeschehen einlassen kann und wie gut die Ablösung von den Eltern gelingt.
  • Manche Kinder benötigen eine wesentlich kürzere Einstiegsphase oder sind sofort integriert.

Da verkürzt sich diese Phase entsprechend.

 

 

Beteiligung der Eltern am Eingewöhnungskonzept:       

  • Die Modalitäten der Eingewöhnungszeit werden mit den Eltern besprochen und geklärt.
  • Die Eltern müssen bereit sein, die Eingewöhnungszeit mit zu tragen.
  • Eltern und Erzieherin stehen im regelmäßigen Austausch um die momentane Befindlichkeit des Kindes zu besprechen.
  • Während der Anfangszeit sind die Eltern oder eine andere Bezugsperson des Kindes telefonisch zuverlässig zu erreichen.
  • Kann das Kind wegen Krankheit oder einem anderen Grund den Kindergarten  nicht besuchen, sollte die Eltern dies mitteilen.

 

 

Die Rolle der Bezugserzieherin:

  • Sie ist die Hauptansprechpartnerin für die Eltern und wichtigste Bezugsperson für das Kind.
  • Sie begleitet die Eingewöhnungszeit und Integration des Kindes und übernimmt die Betreuung.
  • Die Bezugserzieherin nimmt bereits vor dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten Kontakt zu den Eltern und das Kind auf ( Schnuppertag und Erst-Elterngespräch).
  • Sie unterstützt das Kind dabei, erste Kontakte zu anderen Kindern herzustellen und entscheidet, wie viel Hilfestellung es braucht.
  • Die Erzieherin beobachtet das Kind. Sie schätzt den individuellen Entwicklungstand sowie seine Selbstständigkeit ein und entscheidet, wie weit das Kind eingewöhnt ist.
  • Findet sich das Kind in der Gruppe gut zurecht, wird sich die Bezugserzieherin mehr und mehr zurücknehmen, damit das Kind den Kontakt zu anderen Erzieherinnen aufbaut und sich der Gruppe und den anderen Bereichen im Kindergarten  noch mehr öffnet.

 

 

Abschluss der Eingewöhnungsphase:

Die Eingewöhnungszeit ist erreicht, wenn:

  • das Kind die Bezugserzieherin als sichere Basis akzeptiert und sich von ihr trösten lässt
  • sich das Kind von den Eltern lösen kann
  • die Bereitschaft vorhanden ist, schrittweise den Kontakt zu Erzieherinnen und Kindern auf zu nehmen
  • der Tageablauf vertraut ist und die Bereitschaft wächst, Regeln einzuhalten
  • sich das Kind im Kindergarten eingelebt hat und gelöst dem Alltagsgeschehen folgt.

 

 

Sonstiges:

Nutzen Sie die  Zeit vor dem Besuch unserer Einrichtung Ihr Kind auf die neue Umgebung durch Gespräche, Bilderbücher usw. vorzubereiten.

 

 

 

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+49 7626 / 7374

 

Öffnungszeiten

 Mo. - Do. 7:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Freitag    7:00 Uhr  bis 14:00 Uhr

 

 

 

 

  

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Fragen und Infos erhalten sie von Sonja Meyer (Leitung)  oder Frau Petra Morgenstern (Stellvetretende Leitung)

unter der Nummer

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oder evkigata@gmx.net

 

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